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JMTs in München - von Allgäu, Rheinland und den Franken

Mensch, wer träumt nicht davon wie ein aufgescheuchtes Huhn von Flughafen zu Flughafen, von Stadt zu Stadt zu hetzen und nebenbei die ganze Welt zu sehen? Genau oder fast genau davon träume ich und meine Freundin Lisa (muhaha) ebenfalls. Also hieß es für uns ab nach München zu den Jugendmedientagen 2006: Die Stadt anschauen, Spaß haben, neue Leute kennenlernen und vielleicht sogar etwas lernen. Doch das erste was wir, vielmehr ich mitbekam, war, dass die Münchener Menschen eher der etwas aggressiveren Spezies angehören und musste um mein Leben fürchten. Man wird überall angerempelt und als wir in der S-Bahn saßen um vom Flughafen zur Medienmesse zu gelangen, wurde eine Frau fuchsteufelswild, weil mein Riesenkoffer vor einem freien Sitz stand. Ich meine hey, ich bin schon wirklich unhöflich! Ich hätte ja wirklich meinen 18 Kilo-Koffer auf den Schoß nehmen oder ihn in den allgemein bekannten Kofferraum der S-Bahn stopfen können. Aber nein, so egoistisch wie ich bin, stellte ich ihn vor den Sitz neben mir und behinderte somit die arme arme und wirklich sehr auf genau diesen Sitzplatz angewiesene Frau von 30 Jahren. (Anmerkung der Redaktion: Die Bahn war ziemlich leer und sie hätte sich auch einen anderen von den 216382639263 freien Plätzen in der Bahn aussuchen können!) Sie fühlte sich quasi dazu verpflichtet mir ein "Nee, nee, die Jugend von heute" und ein wirklich erniedrigendes Kopfschütteln an den Kopf zu werfen und somit wusste ich, dass ich mich wohl sehr wohl in München fühlen würde. Überall dauergestresste Menschen, die nur darauf warten, ihre Aggressionen an kleinen, armen und unschuldigen Nicoles abzulassen, die in der Bahn chillen. Genau wie in Düsseldorf also... Doch mein Wochenende wurde immer besser: Fix und foxy kamen wir bei den Münchener Medientagen an, mussten jedoch nur 1,5 Minuten suchen, bis wir den Junge Presse Bayern Stand gefunden hatten. Die "Messe" war ja nicht so groß. Einchecken, Koffer in die Ecke knallen usw. Alles verlief normal. Doch dann.... Dann wollte ich mein Ü- oder U-18 Band abholen (Insider wissen, dass ich am 30.9. 18 geworden bin!) und war erstmal geshockt, dass überhaupt so ein kleiner Pimpf wir was sagen geschweige mich was fragen darf. Er war zirka 1 Meter 30 groß und glubschte mich von unten an. "Über 18? Darf ich bitte deinen Ausweis sehen?" Ich musste mich innerlich wirklich totlachen. *räsuper* Aber bitte, den konnte er haben. Die Bayrischen Presse Menschen wurden mir immer sympatischer. Auf der Messe kloppten wir uns dann bei einer Vorlesung noch um einen Stuhl und haben dabei die jute Lisa und die jute Stephie kennenlernt, die uns im Gerangel tat- und wortkräftig zur Seite standen. Der Typ musste dann leider stehen. Wir nutzen die Zeit um uns gegenseitig unsere Lebensgeschichten zu erzählen und das einzige, was ich bei dem Vortrag lernte, war, dass "heuer" "dieses Jahr" heißt. Lisa Rheinland und ich tippten eigentlich auf "heute" in der bayrischen Form. Mit der Zeit, vielmehr am Abend, kamen noch Lisa und Jule dazu und es musste etwas passieren! Drei Lisas, das wurde für die Nicht-Lisas zu viel. Also waren Rheinland, Allgäu und Oberbayern von nun an dabei. Diese Truppe wurde, wenn auch unfreiwillig, von der Franken-Lisa verstärkt, die einfach nicht schnallten wollte, dass wir sie äußerst nervig und aufdringlich fanden. Bei der Party am Samstag Abend rannte sie durch die Gegend und fragte jeden, der nicht flüchten konnte, nach Kondomen. Frage: Wer bitte möchte mit Franken-Lisa Sex haben? Bitte melden! Trotzdem ließ sie sich nicht aufhalten und die ersten Menschen stürmten jedes Mal, wenn sie auf sie zukam ganz zufällig zur Toilette... Dennoch war das Bandhaus geboren, sechs tolle Mädchen, die allen Klischees gerecht wurden. Das Wochenende war der Knaller, Mädels, danke für alles und auf dass wir uns beim Recall wiedersehen... Dicker Bussi, eure Nicky

22.10.06 17:57


Trip to "Firenza" - Part one

Achjaaaaaa, was habe ich mich doch auf diese zwei Wochen gefreut! Direkt nach Muenchen, wo es wirklich kuehl war, in den Sueden. 27 Grad (Die Tastatur hier kann kein "oe", "ue", "ae" und Gradzeichen machen!) im Schatten, eine neue Stadt und viele tolle Italiener. Aber neeeeeiiiiinnnnn, ist doch klar, das Nicole wieder die offizielle Austausch-Arschkarte gezogen hat. Wir kamen also gestern in Pisa, nicht in Florenz, an und mussten dann noch 2 Stunden in einem muffigen, aeusserst langsamen Zug fahren. Alles schoen und gut, Reisen sind meistens anstrengens und langweilig, wenn da nicht meine kleine suesse Austauschschuelerin waere. Sie watschelte geradewegs auf mich zu und verschluckte quasi ihr "Hallo". Gut, denke ich, machste dann halt viel mit den anderen oder vielleicht ist sie ja nur am Anfang etwas schuechtern. Doch wie sich herrausstellte, wohne ich ca. 45 mins. mit dem  Auto und ca. 1,5 h. mit dem Bus von Florenz, der Schule und allen anderen Menschen ueberhaupt entfernt. Da ist nix mit Ausgehen und Freunde treffen. Denn die Freunde wohnen alle am Arsch der Welt, vielmehr ich wohne am Arsch der Welt. Das ist zu viel! Ich als offizielle Stadtpflanze brauche den Laerm der Strassen, den Muelltonnengestank vom Resaurant um die Ecke und erst recht ein bisschen Spass. Aber, wie ihr sehen koennt, sitze ich, nach einem wirklich anstrengenden aber ganz schoenen Tag mit Sightseeingtor, am Computer und schreibe. Cecilia (Anmerkung: Spricht sich Tschetschiliaa) mach Hausaufgaben und die anderen treffen sich in der Stadt. Spaaasss. Okay, das reicht jetzt mit den pessimistischen und aeusserst fiesen Erguessen hier. Ich sollte positiv denken und vielleicht macht Cecilia ja noch diese Woche ihren Fuererschein!  hab euch lieb, eure Nicky
25.10.06 18:58


Der coolste und wirklich abwechslungsreichste Artikel ueber unser Muenchen auf der ganzen Welt

Eine Probe, die Spass machte

Geschrieben von Simon Steinhoefel (Anmerkung der Redaktion: "Du bist der Knaller!"

Samstag, den 21. Oktober 2006

Bei dem Interview-Wokshop haben sich 17 Jugendliche den harten Anforderungen eines fragenden Reporters stellen müssen. In den Räumen der Deutschen Journalistenschule versammelten sich die Teilnehmers eines Interview-Workshops im Rahmen der Münchner Jugendmedientage. Nach einer theoretischen Einweisung von Dozent Thomas Niederbühl über den Beruf des Reporters wurde den Kursteilnehmern anhand von gedruckten Beispielen zunächst erklärt, wie man mit Menschen in Kontakt tritt. Anschließend zeigte Niederbühl den Umgang mit dem tragbaren Mikrofon. Dann durften die „Frischlinge" ausschwärmen, darunter auch Leonie und Nicole. Ihre Mission: Kontaktsuche in der Fußgängerzone. Anfangs etwas zögerlich und nervös, aber dennoch interessiert wagten sie sich an ihr „Opfer" heran, einen junger, gutangezogener Mann. Nach dem ersten Kurz-Interview, fragte Leonie bei jedem Versuch sicherer und aufgeschlossener.Auch ihre Kollegin Nicole hatte sich erst überwinden müssen, auf einen unbekannten Menschen zuzugehen. Doch schnell entdeckte auch sie, das ganze lustig aufzuziehen: So fing sie einen Mann vor einem Erotikshop ab – und fragte ihn: „Was würde ihre Frau dazu sagen". Die Antwort fiel ebenso spaßig aus: „Du Sau." Damit war das Eis für Nicole gebrochen, sie war in der Welt des Reporters angekommen - und befragte noch mehr Passanten. Nach ihrer Rückkehr zur Journalistenschule präsentierten die beiden jungen Frauen dem Dozenten ihre Aufzeichnung. Niederbühl analysierte ihre Mitschnitte konstruktiv und kritisch. Nach dem Workshop waren sich Nicole und Leonie einig: Der Beruf eines Reporters ist interessant und abwechslungsreich. Die beiden überlegten sich sogar, ob sie künftig mit einem eigenen Mikrofon bestück durch München laufen und Leute befragen. 

25.10.06 19:21


Firenza Part two - von Tigermoskitos, Aperitifs und grossem Spass

Hey, da bin ich wieder. Nach einem Ueberfall von irgendwelchen Killerviren war das Internet erstmal lahmgelegt. Doch Teziano, mein Gastpapa, ist genauso wie mein echter. Werkelt den ganzen Tag daran rum, bis es wieder funktioniert. Grosses Lob, Papa 2! So, was ich jetzt als erstes vorausschicken moechte: Noch eine Woche! Was da nun alles auf mich zukommt, kann ich noch nicht mal erraten, da in dieser Woche einige Dinge passiert sind, die ich nie erwartet haette. Unser Leben besteht hier eigentlich jeden Tag aus dem gleichen Ablauf. Von Montags bis Samstags (hier hat man samstags Schule). Um 5:30 aufstehen, fertigmachen, zum Bus rennen, eineinhalb Stunden mim Bus fahren, eine Stunde Schule und dann dann wieder rennen, aber von Kirche zu Kirche in Florenz. Kaum Pause, zu viele geistige Informationen. Es geht schon so weit, dass manche einen Nervenzusammenbruch bekommen und ihre Rueckflugtickets umbuchen lassen wollen. Es gibt in der Gruppe fast keine, die in diesen fuenf Tagen noch nicht geheult hat. Armer Krani, armer Knist! Die italienische Leherin ist einfach so motiviert. Wenn die in Deutschland unterrichten wuerde...prost malzeit. Ich glaube, wir koennten dann an irgendwelchen Wettbewerben mitmachen. Diese Frau weiss einfach alles. Sie spricht fliessend Deutsch und kann zu jedem Punkt in Florenz, auch zu irgendwelchen scheinbar unwichtigen Steinen auf dem Boden, die hisorischen Hintergruende plus genauste Daten erzaehlen. Dementsrechend hetzen wir von Stein zu Stein den ganzen Tag. Vorgestern waren wir in den Uffizi, einer Gallerie mit Werken von Michelangelo und so weiter. Normalerweise finde ich sowas sehr interessant, aber es war fuenf Uhr nachmittags und niemand konnte mehr stehen. Somit waren alle Baenke in dem Museum von deutschen Maedels besetzt. Aber nun zu meinem eigenen kleinen Horrorfilm: Mich hatte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine Muecke gestochen. Am Fuss und ueber dem Auge. No prob, denke ich. Kratzte halt ein bisschen und irgendwann wirds schon wieder weg gehen. Aber nee, natuerlich nicht. Ueber den Tag schwoll mein Auge an, sodass so ein kleiner Fleischklumpen runterhing. Damit konnte ich auch leben, weil der sicherlich ueber die Nacht wieder verschwinden wuerde. Doch als ich am naechsten Morgen aufwachte, war es so sehr angeschwollen, dass ich mein Auge nicht mehr oeffnen konnte. Genauso mein Fuss: Mit dunkelroten Sprenkeln war er so dick, dass er in keinen Schuh mehr reinpasste. Oh mein Gott!!! Wir sind dann sofort zum Arzt gefahren. Der Raum war so wie ein Sekreteriat und deshalb dachte ich, dass wir uns hier nur anmelden wuerden und wir nach etwas Warten zum Artzt kommen wuerden. Doch die Sekretaerin schwafelte da rum und kurzerhand quetschte sie mich auf eine Liege und zog mir meinen Rock hoch! Ich bekam zum ersten mal seit fast 8 Jahren wieder eine Spritze in meinen Popo! Mit Kortison vollgepumpt und kaum faehig zu sehen, geschweige denn zu gehen (Spritze!) watschelte ich mit meiner Gastmama nach Hause. Dann durfte ich zum ersten mal hier in Florenz schlafen. Das war echt schoen. Und im Laufe des Tages konnte ich mein Auge immermehr oeffnen. Herr Knist rief mich an und erklaerte mir, dass ich ja einen wunderschoenen Spaziergang verpasst haette. Nunja, das ging ja leider nicht mit meinen Klumpfuessen. Doch abends fuehlte ich mich wieder so fit, dass Cecilia und ich noch auf den Geburtstag vom Benscho, einem aus der italienischen Gruppe, gehen konnten. Will meinen, die ganze Truppe traf sich im Restaurant und es wurde gegessen, so wie immer hier.  Mein Outfit, Jeans und FlipsFlops, war auf jeden Fall das Einfallsreichste des Abends... Heute, Sonntag, ist ein freier Tag und gleich gehen wir zur Oma... na? essen natuerlich. Dann treffe ich mich mit den anderen Maedchen in Barberino im Outlet Center. *freu* Also, meine Familie ist der Knaller, vorallem die Mami. Wie aus einem klischeehaften Film, kocht den ganzen Tag und ist einfach nur zum Knuddeln. Muss jetzt schnel in die Dusche humpeln, sonst muss ich mit nassen Haaren zur Omi... Bis denn ihr Lieben, ich hoffe, es geht euch gut! *kuesschen* Nicky

29.10.06 12:10





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